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Auf einem Schülerkongress bereiteten Jugendliche Einsteins Welt für Jugendliche auf. Eine Schülergruppe erstellte während des Kongresses eine Online-Dokumentation der Veranstaltung. Um innerhalb eines eng gesteckten Zeitrahmens effizient und arbeitsteilig zum Ziel zu gelangen, setzen sie SCHOLA-21 als Strukturierungshilfe ein. Wissenschaftlicher Nachwuchs auf Einsteins Pfaden Im Jahr 2005 wurde in einer gemeinsamen Initiative von Bundesregierung, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur das Einstein-Jahr gefeiert. Anlass waren der 100. Geburtstag der Relativitätstheorie und der 50. Todestag des Wissenschaftlers. Das Einstein-Jahr wurde bundesweit durch Aktivitäten an Schulen begleitet, in denen Einstein nicht nur als Physiker, sondern auch als Querdenker, Pazifist, Weltbürger und Visionär gewürdigt wurde. Zum Abschluss des Einsteinjahres fand vom 01.-03.12.2005 in München ein Schülerkongress mit ca. 300 Schülerinnen und Schülern aus dem gesamten Bundesgebiet statt.
Viele Schülerinnen und Schüler hatten sich über ein ganzes Schuljahr hinweg mit den Auswirkungen von Einsteins Überlegungen auf die Welt heute befasst und präsentierten ihre Projekte nun in Workshops. Am Beispiel GPS zeigten vier Schüler der Jugenddorf-Christophorusschule Königswinter den Zusammenhang z zur allgemeinen Relativitätstheorie auf. Ein Vortrag von Schülern aus Erfurt beschäftigte sich mit der Entwicklung des Lasers von Einsteins Theorien in den 1930ern bis hin zu modernen Laserformen und deren Anwendung in Wissenschaft, Medizin, Technik und Forschung.
Auch renommierte Wissenschaftler und „echte“ Nobelpreisträger stellten ihre Forschungsergebnisse vor. Um die anspruchsvollen Kongressinhalte zu sichern, entschieden sich zwei Schülerinnen, eine Online-Dokumentation des Kongresses zu erstellen und darin Einsteins Ideen und Wirken für ein breites Schülerpublikum aufzubereiten.
Schülerinnen als SCHOLA-Scouts
Die beiden Schülerinnen hatten zuvor in verschiedenen Unterrichtsprojekten online unterstützt mit SCHOLA-21 gearbeitet und wollten daher den Dokumentationsprozess mit der virtuellen Lernumgebung koordinieren. Sie gewannen spontan mehrere Besucher des Kongresses für ihre Idee und erarbeiteten gemeinsam ein Konzept für ein Online-Journal. Wichtig war dem Projektteam, viele Stimmen von beteiligten Schülerinnen und Schülern auf dem Kongress einzufangen und die Erkenntnisse des berühmten Wissenschaftlers anhand von Beispielen verständlich darzustellen.
Die besondere Herausforderung: Nur ein Tag stand der Gruppe für die Erstellung und Veröffentlichung der Online-Zeitung zur Verfügung. Deshalb wurde zu Beginn des Projekts SCHOLA-21 von den beiden Scouts als Strukturierungshilfe eingesetzt, um Verantwortlichkeiten zu verteilen und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass zeitgleich von verschiedenen Veranstaltungsorten in München aus gearbeitet werden konnte. Die Gruppe organisierte ihre Aufgaben arbeitsteilig in separaten Arbeitsgruppenbereichen und dokumentierte ihre Ergebnisse dort. Die Handouts und Präsentationsmaterialien der Workshops wurden in die Online-Dokumentation integriert.
 Die Präsentation des Einstein-Journals auf der Abschlussveranstaltung im Deutschen Museum München fand großen Anklang. Entstanden ist eine bleibende Dokumentation der Veranstaltung für die Besucher/innen und andere Interessierte.
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