Akademie Hamburg
Initiative D21
Partner für die Schule
Rasende Reporter
Debatte "Finanzkrise"
Schüleruniversität
Wettbewerb
Akademie Berlin
Debatte "Inklusion"
Labor Lernkultur
Akademie-Frankfurt


Labor Lernkultur

Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) startet im Rahmen des Begleitprogramms „Ideen für mehr“ Ganztägig lernen.“ eine länderübergreifende Offensive zur Qualitätsentwicklung im Unterricht. Unter dem Titel: "Labor Lernkultur" schließen sich Beraterinnen und Berater der Serviceagenturen (SAG), sowie Lehrerinnen und Lehrer zusammen und entfalten sich, anhand konkreter Praxisvorhaben, in ihren Rollen.

Aus diesem Ansatz ergeben sich im Labor Lernkultur zwei Blickrichtungen

Qualität durch guten Unterricht
Ganztägiges Lernen fordert eine abwechslungsreiche Lernkultur. Die Schüler stehen im Mittelpunkt und werden „Regisseure des eigenen Lernens“. Das gelingt vor allem durch einen abwechslungsreichen und schülerorientierten Unterricht. Ganztagsschulen werden eingeladen geeignete Konzeptionen zu entwickeln und unter den Aspekten der individuellen Förderung erfolgreich umzusetzen. Im Rahmen dieser Herausforderung dokumentieren ihre Erfahrungen und diskutieren diese im Netzwerk des Labors. Die Umsetzung des selbstentwickelten Vorhabens gelingt mit Einbeziehung der Mitarbeiter der Serviceagentur.

Vernetzung
Im Labor Lernkultur sollen durch Vernetzung kreative Energien durch die intensive Begegnung mit anderen Schulen, die „sich auf den Weg gemacht haben“ freigesetzt werden. Dabei spielen Unterschiede in Schulform und Tradition keine Rolle – gerade die Verschiedenheit ist das stimulierende Element. Credo: Der Blick auf die fremde Schule verändert die Sicht der eigenen Schule.  Im Labor Lernkultur versteht sich das Netzwerk als Unterstützungssystem auf der Basis von Transparenz. Die Beteiligten dokumentieren ihre Angelegenheiten, Ziele, Schwerpunkte oder Projekte in definierten Abständen und lernen dadurch voneinander und miteinander.

Die Rolle von SCHOLA-21
Mit der integrierten, sicheren und skalierbaren Umgebung von SCHOLA-21 besteht die Möglichkeit der Online-Vernetzung. Die moderierte Community ermöglicht den Austausch und die Weitergabe von Informationen.  Dabei wird ein Schwerpunkt auf die Förderung von Innovationen durch den Austausch von Ideen und Vorschlägen aus vielen verschiedenen Richtungen gelegt.

Grund- und Gemeinschaftsschule Boostedt

Verzahnung von Vor- und Nachmittag
Neues entwickelt sich an der Boostedter Grund- und Gemeinschaftsschule auf der Grundlage von Bewährtem. Aus diesem Grunde soll die der Verbraucherlehre nahestehende NachmittagsAG „Kochen und Backen“ mit dem Fach verschmelzen. Theorie- und Praxislernen kommen mit diesem Ansatz in ein Gleichgewicht. Mit der Konzeption wird der vorgeschriebene zweistündige Fachunterricht mit optionalen Stunden des Ganztags sinnvoll aufgestockt. Die Verzahnung von Vor- und Nachmittag ist an der Schule keine Selbstverständlichkeit. Noch vor kurzem war der Vormittag überwiegend vom Nachmittag getrennt. öffnen  

Steckbrief öffnen
Zielvereinbarung öffnen

Ernst-Moritz-Arndt-Schule

Schüler werden Betreuer von Lernumgebungen "Denken Sie doch mal an ganz andere Ziele. Lassen Sie ihre Schüler nicht nur Ergebnisse präsentieren, sondern ermuntern sie die, ihren Mitschülern die Lernerfahrungen zu ermöglichen, die sie selber hatten. Bewerten sie, wie ein Schülerteam eine Lernumgebung arrangiert“, empfahl Prof. Hartmut Wedekind von der Humboldt-Universität und seiner dort angesiedelten Grundschullernwerkstatt. „Mit diesem Hinweis veränderte sich mein Verständnis von Lernzielen um 180 Grad“, stellt eine Lehrerin aus einer der acht Schulen im "Labor Lernkultur" fest. öffnen

Steckbrief öffnen
Zielvereinbarung öffnen