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Reformpädagoge und Unterrichtsforscher Prof. Dr. Gudjons urteilt: „SCHOLA–21 ist eine völlig neue Chance, das selbstverantwortliche Lernen zur Geltung zu bringen. Didaktisch hat dies für die Schule weit reichende Konsequenzen: Lernorte und Lernzeiten können neu organisiert werden, die Überforderung der einzelnen Lehrkraft durch individuelle logistische (Über-)Anstrengung für das selbstverantwortete Lernen wird abgelöst durch das Angebot wirksamer Instrumente kollegialer Kooperation und Übergabe der Verantwortung zur Lernsteuerung an den Schüler. Die bisher systembedingten Einschränkungen eines innovativen, Schüler aktivierenden Unterrichtskonzeptes werden durch eine neue, mediengestützte Praxis überwunden. SCHOLA-21 hat den unschätzbaren Vorteil eines Programms, das ohne mühsamen Erwerb technischer oder wissenschaftlicher Qualifikationen unkompliziert im Unterrichtsalltag eingesetzt werden kann. Das dürfte ein Meilenstein in der Schul- und Unterrichtsentwicklung sein.“
Projektlernen, Freiarbeit und andere Formen selbstgesteuerten Lernens sind Gelegenheiten dafür, dass Schülerinnen und Schüler eigene Ideen umsetzen, selbstständig Fragen finden und forschen, Probleme erkennen und diese lösen. Erfahrungen, die durch selbständiges Lernen gesammelt werden, führen bei den Heranwachsenden zu Kompetenzen, die weniger mit Memorieren, Gehorchen und Wissen „ausspucken“ zu tun haben, sondern mit kritischem Denken, Agilität, Initiative, Neugier und Vorstellungskraft. Sie erleben sich als Kreative, die gemeinsam etwas erreichen und verändern können.
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